Malaria: Wie schützt man sich?
Malaria ist eine durch Blutparasiten verursachte fieberhafte Krankheit. Die Uebertragung erfolgt durch den Stich von Mücken. Frühestens 5 bis 8 Tage nach einem infektiösen Stich treten Fieber, grippe-ähnliche Beschwerden, selten auch Durchfälle und Erbrechen auf. Die gefährliche tropische Malaria kann sich innerhalb weniger Stunden zu einer lebensbedrohlichen Krankheit mit Koma entwickeln.
Parasitenzyklus der Malariaerreger


Tablettenprophylaxe
Die Art und Dosierung der medikamentösen Prophylaxe richtet sich nach dem Ort und der Dauer des geplanten Aufenthaltes. Alle Malariamittel sind rezeptpflichtig!
Ständige vorbeugende Einnahme von Malariamedikamenten
(vor allem in Afrika und gewissen Gebieten von Asien und Südamerika)
1 Tablette zu 250 mg Lariam oder Mephaquin einmal pro Woche am besten am Abend einnehmen. Beginn 1 Woche vor Abreise, während des ganzen Aufenthaltes und bis 4 Wochen nach Rückkehr.
Für einen 2-wöchigen Aufenthalt müssen somit total 8 Tabletten eingenommen werden.
Einnahme von Malariamedikamenten nur im Notfall
In Gebieten mit geringem Malariarisiko ist die Einnahme eines Notfallmedikamentes angezeigt, wenn innert 12 bis 24 Stunden nach Auftreten von Fieber über 38° C, kein Arzt erreichbar ist. Eine Malaria kann auch noch 4 bis 6 Wochen nach der Rückkehr aus den Tropen auftreten. Arzt entsprechend informieren!

